Terra Biosa In der Schweineproduktion
Kristian Søberg in Vanggaard in Dänemark, produziert jährlich 7500 Schweine von der Geburt bis zum Schlachten. Der Einsatz von Terra Biosa hat den Güllegestank auf ein absolutes Minimum reduziert und damit das Stall- und Arbeitsmilieu verbessert. Man braucht 3-4 Liter Terra Biosa per Tonne Gülle, das entspricht einem Verbrauch von 1,75 Litern Terra Biosa je Schlachtschwein. Mit einer Hochdruck Zerstäubungsanlage wird alle 3 Stunden eine 15 % -ige Biosa-Lösung im Stall versprüht. Die Zugabe von Terra Biosa startet einen biologischen Prozess, eine Art „Kompostierung“ der Gülle, bei dem der pH-Wert fällt. Ein deutliches Anzeichen für die Wirkung von Terra Biosa ist das Schäumen der Gülle in den Güllekammern. Der dabei entstehende Effekt ist die Verminderung der Ammoniakverdampfung und damit einhergehend die Verringerung der Geruchsbelästigung. Im Folgenden wird das Prinzip der Anwendung von Terra Biosa über eine Hochdruck-Zerstäubungsanlage vorgestellt. Bild links unten: Pumpe: Zur Dosierung von Terra Biosa wird eine Hochdruck-Zerstäubungsanlage eingesetzt , die Terra Biosa im Stallraum und über die Spaltenböden verteilt. Kr. Søberg hat für seine Anlage (1600 Stellplätze) 85.000 DKR (ca. 11.500 €) bezahlt.
Bild unten links: Dosierungspumpe: Terra Biosa wird mit einer Dosierungspumpe reguliert, die der Anlage ca. 15 % zusetzt.
Bild oben rechts: Terra Biosa wird im Stall versprüht. Prinzipiell ist es wichtig, dass Terra Biosa so verteilt wird, dass ein wesentlicher Teil in den Mist und die Gülle kommt. Daher kommt der Geruch und dort soll er auch bekämpft werden. Falls man also schon eine Niederdruckberieselungsanlage im Stall hat, kann man auch die anwenden. Man hat damit allerdings nicht den gleich hohen Effekt, weil Terra Biosa nicht so effektiv in der Stallluft verteilt wird. Auch muss das Berieselungsintervall länger sein, weil sonst zu viel Gülle anfällt. Dafür erhöht man die Terra Biosa Konzentration. Bild unten links: Schäumende Gülle: Das schwache Schäumen der Gülle ist ein guter Indikator für den korrekten Verlauf des Prozesses. Man kann daran sehen, dass die Stoffumsetzung der Gülle in vollem Gang ist, der pH fallen und folglich weniger Stickstoff verdampfen wird. Wenn der Prozess abgeschlossen ist, kann die Gülle mit deutlich verminderter Geruchsbelästigung ausgebracht werden als früher, was auch die Nachbarn sehr freut. Ein Nachbar sagte: „Das ist doch krass, das Du uns erst sagen musst, dass Du Gülle ausfährst bevor wir das bemerken.“ Letzten Endes ist das Resultat gut gedüngter Boden mit gesunden kräftigen Pflanzen.
Bild oben rechts: Eine weitere positive Auswirkung ist die Verringerung der Lungenprobleme sowohl beim Futtermeister als auch bei den Tieren. Auch werden die Probleme mit beispielsweise Salmonellen aufhören.
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