Landwirtschaft

Terra Biosa EM-Farming © (TB, EMF), Effektive Mikroorganismen ist eine Kombination von natürlich vorkommenden Mikroorganismen, welche, durch ihre Anwendung in der Herstellung von Nahrungsmitteln, sich harmlos für Mensch und Tier erwiesen haben.

Die Mikroorganismen können in folgenden Gruppen eingeteilt werden: Photosynthese- Bakterie, Milchsäure Bakterie, Hefen, Actinomyzeten.

Jede Gruppe enthält verschiedene Stämme. TB, EMF enthält keine genmanipulierten Organismen.

Die Anwendung von TB, EMF in der Landwirtschaft hat als Hauptzweck, organisches Material umzusetzen, sowie die Vitalität und Gesundheit der Pflanzen und Tiere zu stärken. Die Mikroorganismen leben hauptsächlich in der Humusschicht, wo es Feuchtigkeit und Nahrung gibt. Die Anwendung von TB, EMF wird die besten Resultate geben, wenn gleichzeitig organisches Material der Erde zugefügt wird. Dieses Material ist die Grundlage für den Aufbau von Humus.

In den ersten Jahren sollte man mit einer Aufwandmenge von 70 Liter aktivierten Terra Biosa pro ha. pro Jahr rechnen. Diese Menge entspricht ca. 2 Liter Terra Biosa pro ha. pro Jahr. Der Aktivierungsprozess wird auf der letzten Seite dieses Blattes beschrieben.

Wie nun die Humusschicht allmählich wächst und der Aufbau der Erdstruktur verbessert wird, vermehren sich die nützlichen Mikroorganismen in so großer Zahl, dass ihr Vorkommst nur aufrecht erhalten werden muss und die Aufwandmenge kann reduziert werden.

Anwendungsverfahren

TB, EMF kann auf verschiedene Weisen ausgebracht werden:

Schwache Konzentration (1 Ltr. TB, EMF zu 500 Ltr. Wasser)

  1. Starke Konzentration (1 Ltr. TB, EMF zu 50 Ltr. Wasser)
  2. Zusammen mit Jauche und Gülle (1 Ltr. TB, EMF , zu 1m 3 Jauche)
  3. Über Beregnungsanlagen (1 bis 2 Ltr. TB, EMF zu 1000 Ltr. Wasser)

In der Praxis ist es mühselig und oft teuer TB, EMF in schwache Konzentrationen auszubringen. Dieses Verfahren wird in viel in Ländern wie Japan, China, Thailand usw. verwendet, wo die Felder oft klein sind und über Bewässerungskanäle versorgt werden. In der rationellen europäischen Landwirtschaft, ist die Anwendung von stärken Konzentrationen über einer Feldspritze gebräuchlich. Die Ausbringung voraussetzt, dass die Felder feucht sind, d. h. kurz vor Regenwetter, bei Sprühregen oder wenn Tau auf den Feldern liegt. Die Feuchtigkeit ist besonders wichtig unmittelbar vor dem Besäen und bis zu zwei Wochen nach dem Auflaufen. Die Anwendung von starken Konzentrationen Terra Biosa kann in dieser Zeit die Keimkraft reduzieren.

Wenn sich ein Güllebehälter im Betrieb findet, wäre es aufgelegt, TB, EMF diesem Behälter zuzusetzen. Hiermit können auch unangenehme Gerüche reduziert werden. Die Gülle wird homogenisiert und gleichzeitig wird Stickstoff gebunden.

Der Abbau organisches Material wie z.B. Pflanzenreste, Stroh, Spreu Unkraut usw. wird durch die Zusetzung von TB, EMF gefordert.

Nach dem Dreschen, wird eine Lösung TB, EMF im Verhältnis 1:20 (20 lt. TB, EMF zu 500 lt. Wasser pro ha.) auf das geschnittene Stroh gespritzt, bevor es dann eingearbeitet wird. Das Einarbeiten des Strohs hat einen positiven Einfluss auf der Struktur der Erde, auf den Inhalt von Humus und auf den Regenwurmbestand der Erde. Um die nützliche Wirkung des Strohs zu fordern, muss er umgesetzt (kompostiert) werden. Dieser Prozess kann lange dauern und entnimmt der Erde Nahrungsstoffe.

TB, EMF erhöht die biologische Aktivität der Erde und dabei auch das Umsetzen von organischem Material. Mit der Hilfe der Mikroorganismen in TB, EMF, werden somit genügend Nährstoffe für den Aufbau von neuen Mikroorganismen freigesetzt. Deshalb wird die Menge von gebundener Stickstoff in der Erde wesentlich reduziert, d.h. die Mikroorganismen werden nicht mit den Pflanzen um Stickstoff konkurrieren.

TB, EMF schafft bessere Wachstumsbedingungen für die Pflanzen, indem die Aktivität und Anzahl der Stickstoff sammelnden Bakterien in der Erde erhöht werden. Die Pflanzen bekommen einen größeren Wurzelraum und gleichzeitig steigt die Aufnahme von Stickstoff, Phosphor und Kalium, wobei höhere Erträge mitfolgen.

Winterfelder

Nach dem Pflügen, wird die Erde zur Aussaat vorbereitet. Nach ein paar Wochen wird Unkraut anfangen zu keimen. Die Felder werden dann mit 10 lt. aktivierten Terra Biosa pro ha. gespritzt, was eine starke Konzentration von 500 lt. pro ha. entspricht. Unmittelbar darauf wird geeggt, wobei das Unkraut umgerissen wird. Diese Behandlung sollte wiederholt werden, aber wenn die Zeit knapp ist, kann direkt nach dem ersten Eggen ausgesät werden.

Im Frühjahr wird TB, EMF Ende März oder Anfang April, je nach Witterungsverhältnisse, das erste Mal ausgebracht. Es wird mindestens zwei Mal gespritzt, jedes mal mit 10 lt. TB, EMF pro ha. in 500 lt. Wasser.

Sommerfelder

Die Ausbringung von TB, EMF kann losgehen, sobald es möglich wird, auf den Feldern zu fahren. Vor dem Pflügen, wird TB, EMF als starke Konzentration (10 lt. TB, EMF zu 500 lt. Wasser pro ha.) verteilt. Nach dem Pflügen wird die Erde saatklar gemacht. Im Laufe von ein bis zwei Wochen, wird Unkraut anfangen zu keimen. Jetzt wird wieder mit eine Lösung von 10 lt. TB, EMF zu 500 lt. Wasser pro ha. gespritzt. Unmittelbar hiernach wird die Erde geeggt, um das Unkraut umzureißen.

Diese Behandlung sollte wiederholt werden. Ungefähr zwei Wochen nach dem nächsten Auflaufen des Unkrauts, wird TB, EMF als starke Konzentration (10 lt. TB, EMF zu 500 lt. wasser pro ha.) gespritzt. Nach weiteren drei Wochen wird diese Behandlung wiederholt.

Anwendung von Terra Biosa für Ställe und Haustier

In Verbindung mit Ställen und Haustiere, kann TB, EMF dabei helfen, eine ganze Reihe von Unannehmlichkeiten und Probleme zu lösen.

Es folgen Anweisungen für die Anwendung von TB, EMF zur:

  1. Verbesserung des Stallklimas
  2. Behandlung von Mist und Gülle

Verbesserung des Stallklimas

Das Stallklima spielt ein wesentlicher Faktor für das Wohlbefinden von Mensch und Tier. Oft werden große Mengen von Ammoniak und schwefelwasserstoffhaltigen Gase freigesetzt und können die Schleimhäute irritieren. In manchen Fällen sind diese Gase giftig und verursachen verschiedene Formen des Unbehagens.

Die Gase kommen von Spalten im Boden und von Tiefstrohmatten, die nicht ordentlich funktionieren. Die unbeabsichtigte Freigebung von Gase ist darauf zurückzuführen, dass der Mist verrottet, anstatt umgesetzt zu werden.

Die Kombination von Mikroorganismen in TB, EMF sichert eine bessere Umsetzung und damit eine Verringerung der Freisetzung von Ammoniak und schwefelwasserstoffhaltigen Gase. Der Einsatz von TB, EMF führt oft schon nach kurzer Zeit zu einer Verbesserung des Stallklimas.

TB, EMF kann auf verschiedene Weise im Stall verbreitet werden.

Für das tägliche Abwaschen von Dungkanäle, Spalten, Futterplattformen und Gänge wird entweder eine Wasserschlange oder ein Hochdruckreiniger benutzt, wobei TB, EMF dem Wasser im Verhältnis 1:500 (1 lt. TB, EMF zu 500 lt. Wasser) zugesetzt wird. TB, EMF kann mit einer Dosierungspumpe zugesetzt werden, die entweder am Wasserhahn oder an dem Hochdrückreiniger montiert wird.

Heißwasserreinigungsanlagen sind nicht geeignet, da die hohe Wassertemperaturen einige der Mikroorganismen schaden kann.

Bezüglich der Gesundheitspflege der Tiere, kann sich der Zusatz von TB, EMF ins Trinkwasser bewähren. (1lt. TB, EMF zu 500 lt. Wasser).

Behandlung von Mist und Gülle

Das Handtieren von Spaltengitterböden und Güllebehälter kann einige Nachteile mit sich bringen. In manchen Fällen ist der Geruch von dem Güllebehälter und beim Ausbringen der Gülle extrem störend. Das liegt daran, dass der sauerstoffarme Milieu im Behälter eine ideale Lebensgrundlage für anaerobe Bakterien bildet, die wiederum schwefelwasserstoffhaltigen Gase, Ammoniak und Methan als Abfallprodukte durch ihre mikrobiologische Verwesungsprozess produzieren. Die Kombination von Mikroorganismen in TB, EMF macht es möglich, die abbauende Prozesse in der Gülle zu ändern, sodass das Entweichen von schwefelwasserstoffhaltigen Gase vermieden werden kann. TB, EMF fordert stattdessen die fermentierenden und kompostierenden Prozesse, wodurch organische Säuren, Aminosäuren und Alkohole als Restprodukte produziert werden.

Der Güllebehälter kann auf unterschiedliche weise geimpft werden. TB, EMF sollte ca. 1/1000 der kompletten Menge des Behälters betragen. In der Anfangsfase ist es von Vorteil, relativ große Mengen TB, EMF zuzusetzen, z.B. 200 lt. TB, EMF pro Woche, über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen. Danach wird TB, EMF jede zweite Woche für zwei Monate zugesetzt. Diese Kultur wird schließlich aufrechterhalten durch das monatliche Zusetzen von TB, EMF.

Es ist wichtig, Veränderungen in der Gülle zu beobachten, wenn TB, EMF zugesetzt wird. Wenn eine biologische Aktivität deutlich wird, ist es ein Zeichen dafür, dass TB, EMF angefangen hat zu arbeiten und die Dosierungen können reduziert werden.

Es kann einige Wochen dauern bis eine sichtbare Veränderung eintritt.

Am einfachsten ist es, die Kultur durch oben erwähnte Abwaschungen im Stall zu behalten.

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