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Herstellung von Bokashi
Zur Herstellung von Bokashi benötigt man nachfolgende Zutaten:
- 25 kg Weizenkleie
- 6 bis 8 Liter warmes Wasser
- 1 Liter Zuckerrohrmelasse
- 1 Liter Terra Biosa , EM-Farming©, (TB, EMF)
Vorgehen:
- Die Melasse in warmem Wasser gut auflösen.
- TB, EMF oder EM1 beifügen und die entstandene Mixtur gut umrühren.
- Die Weizenkleie in ein Gefäss oder auf ein Stück Kunststofffolie geben.
- Die Mixtur aus Wasser, Melasse und TB, EMF oder wird nun unter ständigem Umrühren, nach und nach der Weizenkleie beigemengt. Die Mischung sollte einen Feuchtigkeitsgehalt von ca. 35% aufweisen.
- Der Feuchtigkeitsgehalt kann durch festes zusammenpressen einer Handvoll der Mischung abgeschätzt werden. Durch das Zusammenpressen soll ein kompakter Klumpen entstehen, der, wenn man ihn berührt, zerfällt.
- Beim Zusammenpressen der Mischung darf kein Tropfen Flüssigkeit austreten.
- Der Feuchtigkeitsgehalt sollte vorzugsweise nicht zu hoch sein, da sonst Gefahr besteht, dass sich Buttersäure bildet.
- Die fertige Mischung wird in einen luftdichten, verschliessbaren Kunststoffbehälter gefüllt. Überschüssige Luft wird aus dem Behälter gepresst. Der anaerobe Fermentationssprozess kann nur in sauerstoffarmer Umgebung stattfinden. Der Behälter wird gut verschlossen und an einem warmen Ort aufbewahrt (aber keiner direkten Sonnenbestrahlung aussetzen). Nach 1 bis 2 Tagen steigt die Temperatur im Behälter auf ca. 35 Grad Celsius. Steigt die Temperatur auf über 40 Grad Celsius, ist das ein Zeichen dafür, dass es zuviel Luft im Innern des Behälters hat oder das der Behälter nicht luftdicht ist. Die zu hohe Temperatur zerstört die guten Nährstoffe. Um die Temperatur zu senken, wird die Mischung zur Abkühlung aus dem Behälter genommen und anschliessend wieder in den Behälter gefüllt und luftdicht verschlossen.
- Der Fermentationsprozess dauert 7 bis 10 Tage, abhängend von der Temperatur.
- Das Bokashi ist bereit, wenn es „süss-sauer“ schmeckt, ähnlich dem Geschmack eines Bananenbreis. Wenn es verdorben schmeckt, ist etwas schief gegangen und das Bokashi sollte nicht für Pflanzen verwendet werden, kann aber dem Kompost beigefügt werden.
- Das richtig gemachte Bokashi sollte innert kurzer Zeit aufgebraucht werden. Bokashi kann nur in getrocknetem Zustand aufbewahrt werden. Zum Trocknen verteilt man das frische Bokashi in dünner Schicht auf Zeitungspapier oder einem Stück Karton und legt es an einen gut belüfteten, schattigen Platz. Durch den Trocknungsprozess, gehen die Mikroorganismen in einen „Schlafzustand“ über. Sie werden durch Zugabe von Feuchtigkeit wieder „zum Leben erweckt“. Das getrocknete Bokashi kann für ca. 12 Monate aufbewahrt werden.
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