Behandlung von Biotopen und Teichen

Bericht von Biosa Daenemark

Seen und Teiche können von idyllischen Biotopen zu stinkenden Schlamm-löchern werden. Daran ist häufig ein Nährstoffüberschuss schuld, d.h. es ist mehr Nahrung vorhanden als die Pflanzen brauchen. Somit ist das Fundament für ein abnormal starkes Algenwachstum gelegt. Seen und Teiche sind komplexe Ökosysteme, in denen verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Deshalb ist es wichtig, bei der Planung der Reinigung das Ausmass dieser Tatsachen gründlich zu prüfen.

Die folgenden Bedingungen sind zu beachten:

Zufuhr von Nahrung: Zuerst muss man feststellen, woher die Nährstoffe kommen. Diese können z. B. von Ablaufrohren, Oberflächenwasser, bewirtschaftetem Land, Rasenflächen oder direkt von verschmutztem Wasser kommen. Die Immissionen von Nährstoffen sollen reduziert und wenn möglich gestoppt werden. Deshalb prüft man zuerst, ob es möglich ist, ein primitives Klärsystem zu bauen. Dieses erlaubt eine gewisse Kontrolle über die Immissionen. Das kann man tun, indem man zum Beispiel einen einfachen Biofilter installiert oder ein breites Wurzelsystem als Filter nimmt.

Sonnenlicht: Viel Sonne ermöglicht den Algen sich stärker zu vermehren. Wenn andererseits zuwenig Licht vorhanden ist, können die Wasserpflanzen am Boden des Sees nicht wachsen. Am besten ist es, wenn der See gegen Süden hin geschützt ist. Von Vorteil wäre viel Licht von Norden.

Vegetation um den See und am Seeufer: Das Wurzelwerk der Vegetation um den See und verschiedene Ufergestrüppe können helfen die Nährstoffe des Umliegenden Gebietes aufzufangen, so dass sie nicht in den See gelangen. Einige Pflanzen, zum Beispiel Schilf, sind fähig mit ihren Wurzeln Sauerstoff zum den Boden des Sees zu transportieren. Da das Laub der Bäumen, Sträuchern und Binsen ebenfalls viel zur Verschmutzung des Sees beiträgt, müssen die heruntergefallen Blätter weggeräumt werden. Biologische Zersetzung braucht viel Sauerstoff. Durch diese Immissionen von organischem, kompostierbarem Material kommt es schliesslich zu einem Mangel an Sauerstoff.

Fische: Fische helfen mit, das Wasser zu reinigen. Man muss jedoch jene Fischarten beachten, die Wasserflöhe fressen. Wasserflöhe sind wichtig, weil sie das Wasser von Algen reinigen. Fische essen aber auch Pflanzen, die Nährstoffe absorbieren und Sauerstoff freigeben. Einige Fischarrten wühlen den Boden des Sees auf und schaden dadurch der Vegetation. Karpfen und Rochen sind in grösseren Mengen nicht wünschenswert. Um die Population dieser Fischsorten klein zu halten, ist es nötig, einen Stamm räuberische Fische zu halten. Dazu eignen sich zum Beispiel Hechte und Barsche. Eine Alternative dazu wäre der Fischfang. Wenn man also in Betracht zieht, räuberische Fische auszusetzen, muss man sich bewusst sein, dass die meisten von ihnen mit Hilfe ihrer Augen jagen. Durch schlammiges Wasser, welches mit herumschwimmenden Partikeln vom Seeuntergrund her und mit vielen Algen versetzt ist, hätten sie somit schlechte Bedingungen. Es sei denn, wir sprechen von einem Gartenteich, dessen eigentliche Bestimmung es ist Fische zu halten. In solchen Teichen ist es wichtig, nur so viele Fische zu halten, dass man diese nicht zusätzlich füttern muss.

Der Seeuntergrund: Der Boden des Sees sollte kompakt sein. Unterwasserpflanzen können in losem Boden und sauerstoffarmem Wasser keine Wurzeln bilden.

Schlamm: Schlamm entsteht, wenn nicht genug Sauerstoff im Wasser vorhanden ist, um das organische Material zu zersetzen. Aerobe (sauerstoffbenötigende) Mikroorganismen müssen anwesend sein, damit dieser Zersetzungsprozess überhaupt stattfinden kann. Die Mikroorganismen benötigen Sauerstoff, um Lebenskreisläufe aufrechtzuerhalten und um sich zu vermehren. Hat es einen Mangel an Sauerstoff, dominieren die anaeroben (nichtsauerstoffbenötigenden) Mikroorganismen. Einige von diesen anaeroben Mikroorganismen haben die nicht wünschenswerte Eigenschaft, mehrere giftige Abfallprodukte, wie Methangas, Hydrogensulfid und Ammoniak zu produzieren.

Unterwasserpflanzen: Aus verschiedenen Gründen sollten viele Unterwasserpflanzen vorhanden sein. Sie sammeln Nährstoffe, setzen Sauerstoff frei und ihr Wurzelsystem hilft den Boden zusammenzuhalten, so dass kleine Partikel nicht in Bewegung kommen und das Wasser trüben.

Was bewirkt Terra Biosa – EM - Farming © (TB, EMF)

Wenn man TB, EMF dem Wasser zufügt, ist es möglich die Kombination von Mikroorganismen im Wasser und im Schlamm so zu verändern, dass die anaeroben Mikroorganismen, die Gifte wie Hydrogensulfid und Methan produzieren, einem Konkurrenzkampf ausgeliefert werden und somit schlechtere Lebensbedingungen bekommen. So wird ein Prozess gestartet, der die unterstützenden Bakterien und Pilze fördert. Diese Bakterien sind ein wichtiger Baustein bei der Wiederherstellung einer gesunden Wasserumgebung in einem natürlichen Gleichgewicht, wo Fische und Pflanzen zusammen gedeihen können.

Es stellte sich heraus, dass die im Wasser lebenden Mikroorganismen effektiv zur Beseitigung von Nitrat beitragen. Die Mikroorganismen transformieren Nitrat zu Nitrogen und Sauerstoff, welche verdunsten. Wenn das im Wasser enthaltene Nitrogen reduziert ist, wird das Wachstum der Algen eingeschränkt. Die im Wasser enthaltenen organischen Partikel sind somit verringert. Das bringt oftmals klareres Wasser und somit eine bessere Sicht. Bakterien, die Hydrogensulfide, Methan und Ammoniak produzieren, gedeihen in sauerstoffarmem Schlamm. Um diese Bakterien zu stoppen, braucht es eine Umgebung, wo sie sich nicht vermehren können. Das kann entweder durch das Schaffen eines sauerstoffreichem Seeuntergrund erreicht werden oder man gibt dem See andere anaerobe Bakterien hinzu. Diese bieten eine Konkurrenz und produzieren gleichzeitig keine unerwünschten Gifte. Zu dieser Art von Bakterien gehören zum Beispiel Laktosebakterien und verschiedene Arten von Photosynthese-bakterien. Diese produzieren organische Säuren, Aminosäuren, Zucker, Kohlendioxid und Sauerstoff. Das sind alles nützliche Komponenten um den See sauber zu halten.

Wenn die Mikroorganismen anfangen den Schlamm zu zersetzen, wird er allmählich dichter. Dann wird es für Unterwasserpflanzen möglich sich zu verwurzeln und eine sauerstoffproduzierende Vegetation kann sich aufbauen. Natürlich mit der Voraussetzung, dass andere Faktoren wie z. B. Licht vorhanden sind. Während der Umwandlung des Schlamms werden Nährstoffe ins Wasser freigegeben und es kann zu einer Phase plötzlichen Algenwachstums kommen. Dieser Wachstumsschub ist meist von kurzer Dauer, aber das Wasser kann sich braun verfärben. Diese Verfärbung wird abnehmen nach einer Wartezeit von ein paar Tagen bis zu einigen Wochen. Es ist schwierig eine exakte Angabe zu machen.

 

WIEVIEL SOLLTE GEBRAUCHT WERDEN?

  • 1: 1000 = 1 Liter pro 1000 Liter (1m 3), bei sehr starker Verschmutzung
  • 1: 5000 = 1 Liter pro 5000 Liter ( 5m 3), bei dichter Trübung
  • 1:10000 = 1 Liter pro 10000 Liter (10m 3), bei leichter Trübung

Mit anderen Worten: Die Dosierung ist normalerweise zwischen 1dl und 1l TB, EMF in 1000 Liter Wasser. Es ist unmöglich konkrete Mengen anzugeben, weil alles von den verschiedenen oben erwähnten Faktoren abhängt. Man muss einfach experimentieren.

TB, EMF kann in einer grossen Portion beigefügt werden oder in kleinen Dosen über eine gewisse Zeit verteilt werden. Empfohlen wird, kleinere Portionen beizufügen und die Veränderungen im See zu beobachten. Diese Methode geht länger, aber man erhält so die Möglichkeit, eine Kontrolle über den Prozess zu haben. Das Beigeben von einer Portion auf einmal (1 Liter auf 1000 Liter Wasser) geht meist sehr schnell, aber es ist schwieriger den Vorgang zu kontrollieren. Es können starke Reaktionen auftreten in der Form von plötzlicher Sichtbarkeit, gefolgt von einer schokoladeartigen Verfärbung des Wassers. Diese Verfärbung nimmt wieder ab. Sie ist kein Zeichen dafür, dass etwas falsch gelaufen ist. Diese Reaktion kann erwartet werden, es ist sogar ein Anzeichen, dass alles funktioniert wie es sollte. Es braucht einfach Geduld bis das Wasser wieder klarer wird. Wenn man die krassere Methode auswählt, muss man mit immensen Reaktionen rechnen.

OXIDATION - << BIO RECO>>

Um eine optimale Behandlung zu erreichen, empfiehlt es sich TB, EMF mit der Oxidation des Wassers zu kombinieren. Bio Reco (Biological Recovery) ist eine Maschine, die Wasser effektiv oxidiert. Die Prinzipien von Bio Reco basieren auf den Theorien der natürlichen Bewegung beschrieben von Victor Schauberger. Nach ihm bewegen sich Wassermoleküle in reinem, sich freibewegendem Wasser in endlosen Spiralen. Dieses Wasser hat ein hohes Energielevel und kann eine grosse Menge von Sauerstoff aufnehmen und halten. Ist das Wasser verschmutzt, sind diese natürlichen Vorgänge reduziert. Das Wasser verliert seine Lebenskraft und die Fähigkeit den Sauerstoff zu binden geht zurück. Bio Reco ist so konstruiert, das es in Harmonie mit der natürlichen mechanischen Regulation arbeitet. Das zeigt, dass es effektiver ist als andere normale Oxidationsmaschinen (Kompressoren zum Beispiel).

Bio Reco bringt das Wasser in eine natürliche spiralenartige Bewegung. Sobald der Prozess begonnen hat, braucht es nur eine kleine Menge an Energie. Diese Spiralen, welche durch die Bewegungen des Wassers entstehen, saugen atmosphärische Luft ins Wasser. Die Gestalt der Bio Reco Maschine wandelt die Luftströmung in Millionen winzige Luftblasen um. Die gesamte Oberfläche dieser Luftblasen ist enorm gross und die Kontaktfläche zwischen den Wassermolekülen und den Sauerstoff-molekülen ist maximal. Verglichen mit anderen Oxidationsmethoden ist die Leistungsfähigkeit von Bio Reco sehr hoch. Bio Reco ist in zwei Versionen erhältlich: Bio Reco 300 für kleinere Seen und Bio Reco 800 für grössere. Bio Reco wird von der Firma Lind Jensens Maskinfabrik A/S produziert und kann durch uns angefordert werden.

BIOFILTER

Oft ist es besser in kleineren Seen einen Biofilter zu installieren, wo Teile des Seewassers kontinuierlich gereinigt werden. Es ist möglich den Biofilter an einem seichten Ufer zu errichten. Man bildet mit Steinen beliebiger Grösse eine Art Behälter und gibt oben eine Schicht Rindenspäne darauf. Dieser Biofilter sollte die Kapazität haben mindestens einen Liter Wasser pro 5000 Liter Seewasser täglich zu filtern. Wir empfehlen keine UV-Filter zu benützen, weil diese die unterstützenden wie die schädlichen Bakterien zerstören. Das Resultat ist totes Wasser.

 

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